Spare Rips
★★★ eine halbe Seite Bändits Special Ribs, mit speziellen Gewürzen eingerieben, langsam im Ofen gegart und auf dem Grill vollendet
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Entstehung

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Wie entsteht eigentlich unser Bier?

Lassen Sie sich von unserem Braumeister in die faszinierende Welt des Bierbrauens entführen.

Wichtig für die Bierqualität sind vor allem die Rohstoffe. Nicht nur Hopfen und Malz sondern auch das Wiener Hochquell-Wasser spielen dabei eine besondere Rolle!

 

Das Malz wird kurz vor dem Brauen in der Schrotmühle zerkleinert. Neben Gerstenmalz wird je nach Biertyp auch Weizen- Roggen- oder Dinkelmalz verwendet. Es gibt helle und dunkle Malzsorten, sowie verschiedene Spezialmalze (Karamelmalze, Röstmalze). Beim Brauen werden meist genau abgestimmte Malzmischungen verwendet, wodurch die Farbe und der Geschmack des Bieres beeinflusst werden können.

Das Malzschrot wird in der Sudpfanne mit Wasser zur sogenannten Maische vermischt. Die Maische wird auf verschiedene Temperaturstufen zwischen 50 und 78 °C erhitzt und jeweils eine bestimmte Zeit lang rasten gelassen. Dabei wandeln die im Malz enthaltenen Enzyme die unlösliche Stärke des Malzes in löslichen Malzzucker um. Außerdem werden auch andere wichtige Stoffe wie Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine aus dem Malz gelöst. Danach werden im Läuterbottich die festen Bestandteile (=Trebern) von der Flüssigkeit (=Würze) abgefiltert. Die aus dem Läuterbottich abfließende Würze gelangt wieder zurück in die Sudpfanne, die Trebern dienen als Viehfutter. Zur Bitterung und Aromagebung wird der Hopfen zugegeben und in der Würze ca. 80 Minuten gekocht. Mit dem entweichenden Dampf werden unedle Aromastoffe entfernt und es wird die Stammwürze (=Extraktgehalt) der Würze eingestellt. Die festen Hopfenteile und andere Trübstoffe werden anschließend im Whirlpool abgeschieden. Danach wird die Würze in den Gärtank gepumpt und dabei gleichzeitig belüftet und auf ca. 7 °C gekühlt.

Jeder unserer Gärtanks kann mit 10 hl Würze befüllt werden. Zur Würze wird die Hefe zugesetzt, die sich in der belüfteten Würze zuerst stark vermehrt. Ist der Sauerstoff verbraucht, beginnt die Hefe zu gären. Dabei wandelt sie den vorhandenen Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Weiters bildet die Hefe auch viele für das Bier typische Geschmacksstoffe. Untergärige Hefe sinkt am Ende der Hauptgärung zu Boden (Helles, Bockbier, Dunkles). Obergärige Hefe hingegen steigt im Bier an die Oberfläche (Weizen, Indian Pale Ale) und bildet ein typisch fruchtiges Aroma. Da bei der Gärung viel Wärme entsteht, müssen die Bottiche gekühlt werden. Während der Gärung wird mit einer Spindel täglich der Extraktgehalt gemessen, um den richtigen Zeitpunkt zum „Schlauchen“ zu bestimmen. Beim Schlauchen wird das sogenannte Jungbier über einen Bierschlauch in den Lagertank gepumpt. Die Hauptgärung dauert je nach Biertyp zwischen 2 und 10 Tagen.

Das Jungbier wird im Lagertank je nach Biertyp 2 (Weizen) bis 8 Wochen (Bockbier) zur Nachgärung und Reifung bei 2°C gelagert. Während der Nachgärung wird die entstehende Kohlensäure im Bier gebunden, wodurch das Prickeln, die sogenannte „Rezenz“ im Bier entsteht. Während der Lagerung bildet sich erst der feine, reife Biergeschmack. Trübstoffe, hauptsächlich Hefe und Eiweißstoffe, setzen sich langsam am Boden ab, das Bier wird klar. Das fertige Bier wird schließlich in die Drucktanks gepumpt, von dort gelangt das Bier direkt zum Zapfhahn.

 

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